Rosbach wird Standort für eines der modernsten Rechenzentren Deutschlands
250 Millionen Euro Investition stärken Wirtschaftsstandort und eröffnen Chancen für klimafreundliche Wärmeversorgung
Mit einer geplanten Leistung von rund 24 Megawatt entsteht eine digitale Infrastruktur der neuesten Generation für Anwendungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cloud Computing und High-Performance-Computing. Moderne Flüssigkeitskühlungstechnologien ermöglichen Leistungsdichten von bis zu 200 Kilowatt pro Rack. Zudem strebt firstcolo einen besonders energieeffizienten Betrieb mit einem PUE-Wert von unter 1,2 an. Für Rosbach bedeutet das Projekt eine erhebliche Investition am Standort sowie neue Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung und die nachhaltige Energieversorgung.
Bürgermeister Steffen Maar begrüßt die Entscheidung von firstcolo ausdrücklich und verweist zudem auf die Chancen, die sich aus der Zusammenarbeit mit firstcolo für die Stadtentwicklung ergeben:
„Die Investition von firstcolo ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Rosbach. Uns ist wichtig, solche Entwicklungen pragmatisch zu begleiten und zugleich konkrete Mehrwerte für unsere Stadt zu schaffen. Die vorgesehene Nutzung der Abwärme eröffnet dafür eine besondere Chance. Das ist gute Wirtschaftsentwicklung: zukunftsorientiert, partnerschaftlich und mit Blick auf die Menschen vor Ort.“
Besonders hervorzuheben ist die geplante Nutzung der entstehenden Abwärme. firstcolo wird der Stadt Rosbach die beim Betrieb des Rechenzentrums entstehende Wärme für mindestens 20 Jahre unentgeltlich zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit weiteren Partnern sollen nun Möglichkeiten geprüft werden, diese Energie künftig für eine klimafreundliche Wärmeversorgung nutzbar zu machen.
Auch Hessens Ministerin für Digitalisierung und Innovation Prof. Dr. Kristina Sinemus unterstrich beim Spatenstich die Bedeutung leistungsfähiger Rechenzentren für die digitale Zukunft Deutschlands:
„Leistungsfähige Rechenzentren sind eine zentrale Voraussetzung für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Dass ein deutsches Unternehmen in Hessen in moderne und nachhaltige Infrastruktur investiert, stärkt die digitale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.“
Neben seiner technologischen Bedeutung bringt das Projekt auch positive wirtschaftliche Impulse für Rosbach und die Region mit sich. Sowohl während der Bauphase als auch im späteren Betrieb entstehen zusätzliche Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze in einem zukunftsorientierten Technologiebereich.
Die Ansiedlung des Rechenzentrums bedeutet für Rosbach vor der Höhe eine langfristige Stärkung des Wirtschafts- und Technologiestandorts. Das Projekt unterstreicht die Attraktivität der Stadt für innovative Unternehmen und setzt ein wichtiges Signal für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Standorts.
Das Rechenzentrum wird vollständig mit zertifiziertem Ökostrom betrieben und auf einen besonders energieeffizienten Betrieb ausgelegt. Moderne Flüssigkeitskühlungssysteme sowie Batteriespeichertechnologien tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu optimieren und gleichzeitig die Stabilität der Stromnetze zu unterstützen.
Der Spatenstich des Rechenzentrums markiert einen wichtigen Meilenstein für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Rosbach vor der Höhe. Als eine der bedeutendsten Investitionen in digitale Infrastruktur in Hessen setzt das Projekt zugleich ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Technologiestandort.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit firstcolo und darauf, die sich daraus ergebenden Chancen für unsere Stadt aktiv zu gestalten“, so Bürgermeister Maar abschließend.



