Bund fördert Ersatzneubau der Sporthalle Eisenkrain
Erfolg im bundesweiten Wettbewerb
Die Förderung ist umso bemerkenswerter, als das Programm stark überzeichnet war: Rund 3.600 Kommunen hatten sich bundesweit beworben, lediglich 314 Projekte wurden ausgewählt. Rosbach gehört damit zu einem kleinen Kreis erfolgreicher Kommunen und liegt sowohl bundesweit als auch innerhalb Hessens im oberen Bereich der geförderten Projekte.
Der Ersatzneubau ist aus Sicht der Stadt dringend erforderlich. Die bestehende Sporthalle Eisenkrain ist in die Jahre gekommen und kann den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Neben baulichen Defiziten führen auch die stark ausgelasteten Kapazitäten zunehmend zu Einschränkungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb der Vereine.
„Die Halle ist seit Jahren an ihrer Belastungsgrenze. Für viele Vereine bedeutet das eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten und fehlende Entwicklungsperspektiven. Der Neubau ist daher nicht nur eine bauliche Maßnahme, sondern eine Investition in die Zukunft unseres Sports und unserer Gemeinschaft“, so Maar.
Starke Unterstützung aus Politik und Vereinen
Ein besonderer Dank gilt den beiden Bundestagsabgeordneten aus der Wetterau, die das Projekt unterstützt haben: „Ich danke Frau Natalie Pawlik und Herrn Dr. Thomas Pauls ausdrücklich für ihren Einsatz auf Bundesebene. Diese Entscheidung ist ein starkes Signal des Bundes für unsere Stadt und zeigt zugleich, wie wichtig eine gute politische Vernetzung ist. Wir wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen.“
Ebenso hebt der Bürgermeister die Rolle der örtlichen Vereine hervor: „Dieser Erfolg ist auch ein gemeinsamer Erfolg unserer Vereine. Die engagierte Mitarbeit in der AG Sportstätte, die zahlreichen Unterstützerschreiben und die Bereitschaft, ihre Perspektiven einzubringen, haben unserem Antrag eine enorme Glaubwürdigkeit verliehen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“
Ein besonderer Erfolgsfaktor war zudem das gemeinsame Engagement der lokalen Politik, die sich parteiübergreifend für das Projekt eingesetzt und auch auf Bundesebene Gespräche geführt hat.
Moderne Sportstätte für die Zukunft
Mit dem Ersatzneubau soll eine moderne, barrierefreie und energieeffiziente Sporthalle entstehen, die den Vereinssport stärkt. Darüber hinaus soll die Halle als Ort der Begegnung für alle Generationen dienen und einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Städte und Gemeinden beim Abbau des Sanierungsstaus in der Sportinfrastruktur. Gefördert werden Projekte mit besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Nachhaltigkeit und die Barrierefreiheit.
Mit der Auswahl durch den Haushaltsausschuss ist ein entscheidender Schritt geschafft. Ein endgültiger Förderbescheid liegt jedoch noch nicht vor. Die Stadt Rosbach tritt nun in die zweite Phase des Verfahrens ein: In den kommenden Wochen wird ein detaillierter Zuwendungsantrag erarbeitet, der unter anderem die Finanzierung, den Zeitplan und weitere Nachweise umfasst.
Planungen laufen bereits auf Hochtouren
Parallel zum Förderverfahren treibt die Stadt Rosbach die Planungen mit Nachdruck voran. Die beauftragten Planungsbüros und die Projektsteuerung arbeiten bereits seit mehreren Wochen an einer konkretisierten Lösung für den Ersatzneubau. Damit schafft die Stadt die Grundlage, um nach Abschluss des Förderverfahrens zügig in die Umsetzung einsteigen zu können. Die Ergebnisse der Planung sollen nach Fertigstellung auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Bürgermeister Maar blickt optimistisch auf die kommenden Monate: „Wir haben jetzt eine große Chance. Unser Ziel ist es, den Förderantrag erfolgreich abzuschließen und die Voraussetzungen für eine moderne Sporthalle in Rosbach zu schaffen. Dafür werden wir weiter mit voller Kraft arbeiten – gemeinsam mit unseren Vereinen und den politischen Akteuren.“

