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12 Tonnen Müll gesammelt - Mehr als 200 Menschen packen für ein sauberes Rosbach an


Handschuhe an, Müllsäcke auf und gemeinsam anpacken! Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im Rosbacher Stadtgebiet unterwegs, um mit großem Einsatz Wege, Grünflächen und weitere Bereiche von achtlos weggeworfenem oder illegal entsorgtem Müll zu befreien.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und stimmt zugleich nachdenklich: Rund zwölf Tonnen Müll wurden bei der Aktion zusammengetragen.

Vom Flachmann bis zur Stahlfelge

Die Helferinnen und Helfer fanden dabei alles Mögliche, von alltäglichem Unrat bis zu Gegenständen, die in der Natur definitiv nichts zu suchen haben. Neben Flachmännern, anderen Schnapsflaschen und zahlreichen Glasscherben wurden auch Spritzen und gebrauchte Kondome entdeckt.

Noch schwerer wogen einige der größeren Fundstücke: Stahlfelgen, Autoreifen und sogar ein Auspuff waren offenbar illegal entsorgt worden und mussten von den Sammlerinnen und Sammlern geborgen werden.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zudem ein gefundenes Schmuckkästchen. Da ein Zusammenhang mit einer möglichen Straftat nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Fund gemeldet und die zuständigen Stellen informiert.

Gemeinsam für Rosbach – vom jüngsten bis zum ältesten Helfer

Besonders erfreulich war die große Beteiligung aus unterschiedlichen Altersgruppen. Der jüngste Sammler der Aktion war Theo Sabo, der älteste Heinz Sill. Gemeinsam mit den vielen weiteren Helferinnen und Helfern stehen sie beispielhaft dafür, dass Umweltbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein keine Frage des Alters sind.

„Mehr als 200 Menschen, die gemeinsam für ihre Stadt anpacken, sind ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in Rosbach. Dafür möchte ich allen Helferinnen und Helfern herzlich danken. Gleichzeitig zeigen die zwölf Tonnen gesammelter Abfälle sehr deutlich, dass wir beim Thema illegale Müllentsorgung weiterhin aufmerksam bleiben müssen. Abfälle gehören nicht in die Natur, sondern müssen ordnungsgemäß entsorgt werden“, so Bürgermeister Steffen Maar.

Insbesondere Funde wie Glasscherben oder Spritzen zeigen, dass achtlos oder illegal entsorgter Müll mehr als nur ein optisches Ärgernis ist. Solche Hinterlassenschaften können eine Gefahr für Menschen, Tiere und die Umwelt darstellen.

Ein starkes Zeichen für eine saubere Stadt

Die Stadt Rosbach bedankt sich bei allen über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Abholung des gesammelten Mülls sowie dessen Entsorgung mitgewirkt haben.

Die Aktion hat nicht nur für sichtbar sauberere Flächen gesorgt. Sie hat vor allem gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung für ihre Stadt übernehmen.

Zwölf Tonnen weniger Müll in der Landschaft – und mehr als 200 gute Gründe, stolz auf das gemeinschaftliche Engagement in Rosbach zu sein.