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Unternehmertreffen 2026: erfolgreicher Neustart des Formats für Austausch und Netzwerk


Eröffnet wurde der Abend durch Matthias Schimweg, Director bei Senger sowie Bürgermeister Steffen Maar. Die Moderation übernahm Nils Schellhammer, der für die Stadt die Themenfelder Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung sowie die Klimaschutzstrategie bedient.

Die Veranstaltung zeigte, wie eng die Themen Stadtentwicklung, Klimaanpassung und wirtschaftliche Standortqualität miteinander verknüpft sind. Besonders im Fokus stand das Gewerbegebiet als starker Standort, der durch das Städtebauförderprogramms „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ (WNE) weiterentwickelt und aufgewertet werden soll – mit Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Räume, der Erreichbarkeit, der klimatischen Bedingungen und der Aufenthaltsqualität vor Ort. Vorgestellt wurde das Programm durch Nicole Nagel und Piera Erlenholz von ProjektStadt – das Unternehmen betreut die Kommune im Rahmen der Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts.

Es folgte ein Exkurs zur Kommunalen Wärmeplanung durch Schellhammer. Die Stadt erläuterte, welche Rolle das Gewerbegebiet als Eignungsgebiet für mögliche Wärmenetze spielt und welche energetischen Potenziale dort vorhanden sind – etwa durch Großverbraucher und Abwärmequellen wie das im Bau befindliche Rechenzentrum. Deutlich wurde: Die Wärmeplanung ist ein langfristiges Zukunftsthema, das für Unternehmen ebenso relevant ist wie für die gesamte Stadtgesellschaft.

Im Anschluss gab die Wirtschaftsförderung einen Überblick über Ihre Angebote an Unternehmen und betonte insbesondere die Rolle als erster Ansprechpartner seitens der Kommune.

Klaus Karger, Geschäftsführer der Wirtschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH verwies zum Abschluss des formalen Teils auf die Veranstaltung „Wirtschaftsforum“, bei der die Themen Förderung und Finanzierung im Fokus stehen. Die Veranstaltung findet statt am 12. November ab 18:00 Uhr im Theater Altes Hallenbad in Friedberg.

Die Senger GmbH & Co. KG übernahm nicht nur die Gastgeberrolle, sondern trug mit ihrem Standort wesentlich zum Charakter des Unternehmertreffens bei. Eine umfangreiche Werksführung durch das Karosserie- und Lackierzentrum gab den Teilnehmenden Einblicke in moderne Produktions- und Dienstleistungsstrukturen. Neben den fachlichen Inhalten blieb bei einem Imbiss ausreichend Zeit für das, was das Unternehmertreffen im Kern ausmacht: das Netzwerken. Unternehmen, Verwaltung, Politik und weitere Akteure kamen miteinander ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und vertieften bestehende Kooperationen. Damit leistet das Format einen Beitrag dazu, den Wirtschaftsstandort Rosbach v. d. Höhe gemeinsam weiterzuentwickeln.

Die Resonanz der Unternehmen auf das Event und die Wiederaufnahme des Formats war durchweg positiv. Viele Teilnehmende betonten, wie wichtig direkte Ansprechpartner, verständliche Informationen zu Förderprogrammen und Wärmeplanung sowie Räume für Vernetzung und Kooperation sind.

Bürgermeister Steffen Maar ordnet die Bedeutung des Abends wie folgt ein: „Mit dem Unternehmertreffen 2026 setzen wir ein klares Zeichen: Wir nehmen die Anliegen unserer Unternehmen ernst und gehen Stadtentwicklung, Klimaanpassung und wirtschaftliche Stärke gemeinsam an. Das Förderprogramm ‚Wachstum und Nachhaltige Erneuerung‘ bietet uns hierfür einen langfristigen Rahmen, in dem wir Schritt für Schritt die Standortqualität verbessern können. Mein Dank gilt der Wirtschaftsförderung für die professionelle Organisation und insbesondere der Senger GmbH & Co. KG, die mit ihrem Standort einen hervorragenden Rahmen für diesen Neustart geschaffen hat. Gute Zusammenarbeit ist für uns kein Schlagwort, sondern tägliche Praxis.“

Damit Unternehmen auch über die Veranstaltung hinaus kontinuierlich informiert bleiben, verweist die Stadt Rosbach v. d. Höhe auf den Wirtschaftsförderungs-Newsletter „UnternehmensImpulse“. Er erscheint in der Regel monatlich, bietet Hinweise auf Veranstaltungen, Förderprogramme und Wettbewerbe sowie weitere Informationen zu Wirtschaftsthemen und zum Stadtgeschehen. Sonderausgaben informieren über besondere Events oder dringliche Themen. Der Newsletter ist das vorrangig genutzte Medium zur Kommunikation der Wirtschaftsförderung.

Die Stadt Rosbach v. d. Höhe wird die Unternehmen auch in Zukunft regelmäßig über das Städtebauförderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ informieren und in die weiteren Schritte einbinden. Gleiches gilt für die Kommunale Wärmeplanung, die mit wachsendem Konkretionsgrad ebenfalls mit Informations- und Beteiligungsangeboten begleitet wird.

Die Stadt verfolgt zudem das Ziel, das Format der „Unternehmertreffen“ nun wieder regelmäßig anzubieten, um den Austausch zu verstetigen, aktuelle Themen frühzeitig mit den Unternehmen zu diskutieren und gemeinsam tragfähige Lösungen für den Wirtschaftsstandort Rosbach v. d. Höhe zu entwickeln.