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Digitale Welt kennt kein Alter – „Marktplatz der digitalen Möglichkeiten“ begeistert die Besucher


Die von der Stadt Rosbach v. d. Höhe organisierte Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Neugier und Lernfreude keine Altersgrenzen kennen. Die Besucherinnen und Besucher waren zwischen 65 und 90 Jahre alt. Ein wunderbarer Beweis dafür, dass man nie zu alt ist, um Neues zu entdecken, den Umgang mit dem Smartphone zu erlernen oder sich mit digitalen Anwendungen vertraut zu machen.

Von 14:00 bis 18:00 Uhr verwandelte sich die Wasserburg am Montag in einen lebendigen Treffpunkt rund um die digitale Welt. Sämtliche Räume waren mit Informationsständen und anschaulichen Thementafeln ausgestattet. An den einzelnen Stationen standen rund zehn engagierte digitale Helfer bereit, um Fragen zu beantworten, Anwendungen zu erklären und praktische Hilfestellung zu leisten – verständlich, geduldig und auf Augenhöhe.

Das Themenspektrum war dabei so vielfältig wie die Fragen der Gäste: von den ersten Schritten mit dem Smartphone über Kartendienste und Navigation bis hin zu Messenger-Diensten wie WhatsApp und iMessage. Auch Einkaufs-Apps von REWE, Penny und Co., Onlinebanking sowie digitale Gesundheitsangebote wie Doctolib und das E-Rezept waren Thema. Wer sich für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel interessierte, erhielt hilfreiche Informationen zur Bahn-App und zum RMV.

Auch der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und sich persönlich einen Eindruck von der Veranstaltung sowie dem Engagement der Digitalen Helfer zu verschaffen.

Digitale Teilhabe ist längst keine Frage des Alters mehr, sondern ein wichtiger Schlüssel zu Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe. Ob Arzttermine vereinbaren, mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben, Bankgeschäfte erledigen oder unterwegs den richtigen Weg finden – digitale Anwendungen erleichtern den Alltag in vielerlei Hinsicht. Gerade für ältere Menschen ist es deshalb von großer Bedeutung, den Zugang zu diesen Möglichkeiten zu erhalten und dabei nicht allein gelassen zu werden.