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4.500 Kilometer durch den Iran, Teil II – zwischen Wüste, Palästen und Basaren

Paulina Heiligenthal nimmt das Publikum mit auf den zweiten Teil ihrer faszinierenden Reise durch den Iran

Mit eindrucksvollen Bildern führt Paulina Heiligenthal durch historische Städte, außergewöhnliche Wüstenlandschaften, prachtvolle Paläste und Gärten sowie über jahrhundertealte Basare. Dabei vermittelt sie zugleich Einblicke in die Geschichte, Architektur und jahrtausendealte Kultur des Landes.

Die Reise beginnt am im 5. Jahrhundert n. Chr. erbauten Palast von Sarvestan und führt weiter nach Neyriz zu einer der ältesten Moscheen des Iran. Im Prinzengarten von Mahan, einer grünen Oase inmitten der trockenen Landschaft, treffen persische Garten- und Baukunst auf die Geschichte des Sufi-Gelehrten Schah Nematollah Vali.

Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die Wüste Lut, die seit 2016 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Besonders eindrucksvoll sind dort die sogenannten Kalouts: bizarre, durch Wind und Erosion geformte Fels- und Sedimentformationen.

In Kerman begibt sich Heiligenthal auf die Spuren der alten Seidenstraße. Der historische Basar aus dem 17. Jahrhundert mit seinen Gewölben, kunstvollen Stuckdecken und Wandmalereien vermittelt noch heute einen Eindruck von der einstigen Bedeutung der Stadt als Handelszentrum. Eine weitere Station ist die imposante Lehmfestung von Rayan.

Anschließend führt die Route nach Yazd, eine der ältesten Städte des Iran. Die Türme des Schweigens, die als Zeugnisse des Zoroastrismus gelten, und die traditionellen Windtürme zeugen von einer jahrtausendealten Kultur und einer bemerkenswerten, an das Wüstenklima angepassten Architektur. Die historische Altstadt von Yazd gehört seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

In Kashan stehen prachtvolle historische Patrizierhäuser und der berühmte Fin-Garten auf dem Programm, der als herausragendes Beispiel persischer Gartenkunst gilt.

Den Schwerpunkt und Abschluss der Reise bildet Isfahan, das traditionell als „die Hälfte der Welt“ bezeichnet wird. Prächtige Moscheen, Paläste, Gärten und Brücken prägen das Stadtbild. Im Mittelpunkt steht der Meidan-e Imam mit der Imam-Moschee, der Scheikh-Lotfollah-Moschee, dem Eingang zum Basar und dem Ali-Qapu-Palast. Zu dessen Besonderheiten zählt der historische Musiksaal mit seinen kunstvoll gestalteten Wand- und Deckenelementen.

Auch das armenische Viertel Dschulfa mit der reich ausgestatteten Vank-Kathedrale gehört zu den Stationen dieser abwechslungsreichen Reise.

Mit dieser Veranstaltung setzen der Senioren- und Inklusionsbeirat sowie die Stadt Rosbach v. d. Höhe die erfolgreiche Präsentation der Iran-Rundreise von Paulina Heiligenthal fort.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.