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Standortbesuch des Landes: Rosbach stellt Weichen für Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“


Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Ziele der Stadtentwicklung in Rosbach, die Strukturen des Projektteams sowie die weiteren Schritte auf dem Weg zur Umsetzung der Förderung.

Austausch im Rathaus: Ziele, Strukturen und nächste Schritte

Am Nachmittag trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter des Landes mit Bürgermeister Steffen Maar und dem internen Projektteam im Rathaus. Von Seiten der Stadt sind die Stabsstelle inklusive Stadtentwicklung, die Allgemeine Verwaltung, die Stadtplanung sowie das städtische Baumanagement eng in das Vorhaben eingebunden.

In einer Präsentation stellte die Stadt zunächst ihre Auffassung von einer integrierten Stadtentwicklung vor: die bessere Verbindung der Stadtteile Ober- und Nieder-Rosbach, die Aufwertung der historischen Ortskerne, die nachhaltige Weiterentwicklung des zentral gelegenen Gewerbegebiets, mehr Barrierefreiheit und sichere Wege für Fuß- und Radverkehr sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung und Begrünung.

Anschließend wurden die Inhalte des ersten Förderantrags für das Jahr 2026 konkret besprochen. Beantragt sind Mittel unter anderem für folgende Projekte:

  • Erarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK)
  • Aufbau eines Fördergebietsmanagements
  • Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit einschließlich einer Beteiligungsplattform
  • Ideenwettbewerb für die Nachnutzung der ehemaligen Kita Brüder-Grimm samt Außengelände
  • Machbarkeitsstudie zur Querung der Bundesstraße an den drei Knotenpunkten

 

Der ISEK-Prozess mit einer breiten Bürgerbeteiligung soll voraussichtlich im Sommer 2026 starten. Dann wird die Stadt die Einwohnerinnen und Einwohner aktiv einbinden, um gemeinsam die Leitlinien und konkreten Projekte für die kommenden Jahre zu erarbeiten.

Rundgang durch das Fördergebiet: Herausforderungen und Chancen vor Ort

Nach dem Austausch im Rathaus machte sich die Gruppe zu einer Tour durch das Fördergebiet in Ober- und Nieder-Rosbach auf. Ziel war es, die örtlichen Herausforderungen und Potenziale direkt vor Ort zu zeigen. Stationen waren unter anderem:

  • das Sportzentrum Eisenkrain,
  • die ehemalige Kita Brüder-Grimm,
  • die Ortskerne von Ober- und Nieder-Rosbach,
  • der Bahnhof Rosbach,
  • das Gewerbegebiet zwischen den Stadtteilen
  • sowie wichtige Knotenpunkte entlang der Bundesstraße.

 

Vor Ort wurde deutlich, welche Rolle das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ dabei spielen kann, Ober- und Nieder-Rosbach besser miteinander zu verbinden, die trennende Wirkung der Bundesstraße zu verringern, die Aufenthaltsqualität in den Ortskernen zu steigern und das Gewerbegebiet zukunftsfähig und klimafreundlich weiterzuentwickeln. Zugleich ging es um die Schaffung barrierefreier Verbindungen, sichere Querungen für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende sowie um mehr Grün- und Aufenthaltsflächen.

Bürgermeister Steffen Maar betont die Bedeutung des Besuchs für die weitere Zusammenarbeit mit dem Land: „Der Standortbesuch war für uns ein wichtiger Schritt, um zu zeigen, welchen Herausforderungen wir in Rosbach gegenüberstehen – und welches Potenzial in unserer Stadt steckt. Wir haben unser Projektteam, unsere Arbeitsweise und unsere Ideen offen vorgestellt. Mir ist wichtig, dass wir diese große Aufgabe sachlich, gut vorbereitet und im Team angehen. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die den Antrag und diesen Termin mit viel Fachlichkeit und Engagement vorbereitet haben. Gemeinsam mit dem Land und mit den Menschen vor Ort wollen wir Rosbach in den nächsten Jahren verlässlich, nachhaltig und für alle Generationen lebenswert weiterentwickeln.“

Die Stadtverwaltung zieht ein positives Fazit des Standortbesuchs. Sowohl im Rathaus als auch auf der Tour durch das Fördergebiet konnten die Rosbacher Vertreterinnen und Vertreter verdeutlichen, wie sie mit Hilfe der Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ die örtlichen Herausforderungen angehen und die Chancen bestmöglich nutzen wollen.

Die Stadt Rosbach v. d. Höhe freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und auf den Start des ISEK-Prozesses im Sommer 2026. Dann werden die Bürgerinnen und Bürger eingeladen sein, ihre Ideen und Anregungen für die Zukunft der Stadt aktiv einzubringen.