Pressemeldungen

Landesweiter Warntag am 12.03.2026


Der hessenweite Warntag ergänzt den bereits bekannten bundesweiten Warntag im Herbst und dient dazu, insbesondere die Auslösemechanismen auf Landes- und Kreisebene zu testen. Ziel ist es, die Bevölkerung im Falle einer echten Gefahr – wie etwa bei Unwettern, Großbränden oder dem Austritt von Gefahrstoffen – schnell und effektiv erreichen zu können.

Was passiert am 12. März genau?

Pünktlich um 10:01 Uhr werden verschiedene Warnkanäle gleichzeitig aktiviert:

  • Sirenen: In Rosbach wird das Signal „Warnung der Bevölkerung“ ertönen – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Wo technisch noch nicht umgerüstet, kann hilfsweise auch das Signal „Feueralarm“ (einminütiger Dauerton, zweimal unterbrochen) ausgelöst werden.
  • Smartphones: Über das System „Cell Broadcast“ wird eine Warnmeldung direkt auf die Mobiltelefone gesendet. Gleichzeitig lösen Warn-Apps wie NINA oder hessenWARN aus.
  • Radio und Fernsehen: Auch die landesweiten Sender werden die Probewarnung verbreiten.

Die Entwarnung ist für 10:30 Uhr geplant. Dann wird über die modernen Sirenen ein einminütiger, gleichbleibender Dauerton zu hören sein. Auch die Warn-Apps und Cell Broadcast geben eine entsprechende Entwarnungs-Nachricht aus. Es besteht zu keiner Zeit eine tatsächliche Gefahr.

Bürgermeister Steffen Maar betont die Wichtigkeit solcher Übungen für die Sicherheit der Stadt: „Ich bin dankbar, dass das Land Hessen und unsere zuständige Rettungsleitstelle die Funktionsfähigkeit der Systeme regelmäßig überprüfen. So stellen wir sicher, dass im Ernstfall jeder schnell und zuverlässig gewarnt wird. Dieser Warntag ist zugleich eine ausgezeichnete Gelegenheit für uns alle, sich mit den Warnsignalen wieder vertraut zu machen und die eigene Vorsorge zu überprüfen.“

Wichtiger Hinweis zur Entwarnung auf dem Smartphone

Erstmals wird bei diesem Probealarm auch eine Entwarnung per Cell-Broadcast getestet. Um zu vermeiden, dass diese Nachricht erneut einen lauten, durchdringenden Alarmton auslöst, wird sie als „Gefahreninformation“ mit niedrigerer Priorität (Warnstufe 3) versendet. Je nach Einstellung des Smartphones kann es sein, dass diese Entwarnung nur mit einem leisen Systemton oder gar nicht angezeigt wird. Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, in den Handy-Einstellungen den Empfang von Cell-Broadcast-Nachrichten auch für diese niedrigste Warnstufe zu aktivieren, um die Funktionsfähigkeit vollständig zu erleben.

Weitere Informationen zu den Warnsignalen und zum Thema Bevölkerungsschutz finden Sie auf der offiziellen Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.warnung.bund.de.