Junge Stimmen, große Wirkung: Bürgermeister Maar im Dialog mit dem Schülerparlament der Kapersburgschule
Das Schülerparlament, bestehend aus den Klassensprecherinnen und Klassensprechern der zweiten bis vierten Jahrgangsstufe, ist eine feste Institution an der Kapersburgschule. Die monatlichen Treffen bieten den Kindern eine Plattform, ihre Anliegen einzubringen und demokratische Prozesse kennenzulernen. Bürgermeister Maar, der etwa halbjährlich an den Sitzungen teilnimmt, schätzt diesen direkten Austausch mit der jüngsten Generation sehr.
Engagiert und gut vorbereitet präsentierten die Kinder ihre Themen. Sie benannten Orte in Rosbach, an denen sie sich besonders sicher fühlen – etwa den Platz an der Wasserburg – sparten jedoch auch nicht mit Kritik. So wurde die Unterführung zur Rewe-Filiale als „schmutzig und unbeleuchtet“ und damit als unsicher wahrgenommen.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit – passend zum diesjährigen Kinderrecht: „Kinder haben das Recht, in einer gesunden, sauberen und nachhaltigen Umwelt aufzuwachsen, bei bestmöglicher Gesundheit, und zu lernen, wie man gesund lebt.“ Die Schülerinnen und Schüler entwickelten zahlreiche Ideen: von gemeinsamen Müllsammelaktionen über einen „Aktionstag klimafreundlicher Schulweg“ und die Gestaltung von Müllskulpturen bis hin zu einem Malwettbewerb für ein neues Kinderrechteschild. Auch die Aufstellung zusätzlicher Mülleimer wurde angeregt. Bürgermeister Maar erläuterte in diesem Zusammenhang, dass deren Unterhaltung auch personelle und finanzielle Ressourcen erfordert.
Die neue „Schutzfrau vor Ort“, Frau Häcker-Bublik, die ab dem 1. April offiziell für Rosbach v. d. Höhe zuständig sein wird, stellte sich den Fragen der Kinder rund um die Verkehrssicherheit. Ob richtiges Verhalten am Zebrastreifen, rücksichtslose E-Scooter-Fahrer oder überhöhte Geschwindigkeiten – die Kinder zeigten sich als aufmerksame Beobachter. Frau Häcker-Bublik sicherte zu, dass die Polizei weiterhin Kontrollen durchführen werde.
Bürgermeister Steffen Maar zeigte sich beeindruckt von der strukturierten und professionellen Sitzung, die von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Hübner begleitet wurde. In seinem Statement lobte er das Engagement: „Ich bin jedes Mal begeistert, wie hervorragend vorbereitet die Schülerinnen und Schüler sind und wie klar sie ihre Anliegen formulieren. Das sind keine kleinen Sorgen, sondern wertvolle Hinweise, die wir in der Verwaltung sehr ernst nehmen. Die Hinweise der Kinder, etwa zu überhöhten Geschwindigkeiten, decken sich mit unseren eigenen Beobachtungen. Ich kann bereits heute zusagen: Sobald der Haushalt 2026 durch die Aufsichtsbehörde genehmigt ist, wird die Stadt ein eigenes Blitzgerät anschaffen, um die Sicherheit auf unseren Straßen weiter zu erhöhen. Auch die kreativen Ideen, etwa ein gemeinsamer Aktionstag auf dem Bauhof oder Projekte rund um das Thema Wasser, sind großartig und gut umsetzbar. Ich danke den Kindern und den Lehrkräften für dieses überzeugende Beispiel gelebter Demokratie – das ist ein echter Gewinn für unsere Stadt.“

