Senioren- und Inklusionsbeirat der Stadt Rosbach vor der Höhe hat sich für neue Amtszeit konstituiert
Bürgermeister Maar betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Beirats als unabhängige Interessenvertretung für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung sowie für die Belange der Inklusion in der Stadt. Er verwies auf die Wahl im November 2025, an der sich 1.122 Bürgerinnen und Bürger beteiligt hatten. Acht Mitglieder wurden direkt gewählt, weitere Mitglieder entsandt oder benannt.
Zu Beginn der Sitzung verabschiedete Bürgermeister Maar die zum Jahresende 2025 ausgeschiedenen Mitglieder Frau Doris Goschke und Herrn Klaus Lorenz. Maar würdigte deren langjähriges ehrenamtliches Engagement, insbesondere im Haus der Begegnung, bei sozialen Angeboten sowie in organisatorischen und digitalen Themenfeldern.
„Der Senioren- und Inklusionsbeirat ist eine starke, unabhängige Stimme in unserer Stadt. Er bringt die Perspektiven von Seniorinnen und Senioren sowie von Menschen mit Behinderung aktiv in politische Entscheidungsprozesse ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer sozialen und inklusiven Stadtentwicklung. Mein herzlicher Dank gilt zugleich allen ausgeschiedenen Mitgliedern, die sich über viele Jahre mit großem Engagement ehrenamtlich für die Belange der Menschen in unserer Stadt eingesetzt haben“, so Bürgermeister Steffen Maar.
Anschließend stellte der Bürgermeister die Beschlussfähigkeit des Gremiums fest. Da alle zehn Mitglieder anwesend waren, war die Sitzung ordnungsgemäß beschlussfähig.
Ein zentraler Punkt der Sitzung waren die Vorstandswahlen. Zur Vorsitzenden des Senioren- und Inklusionsbeirates wurde Frau Doris Schaub gewählt. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Herr Werner Dittrich. Herr Jens-Jürgen Pietsch wurde zum Schriftführer gewählt, sein Stellvertreter ist Herr Kurt Belz. Bürgermeister Maar gratulierte dem neu gewählten Vorstandsteam und wünschte eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Im Rahmen der Mitteilungen informierte der Bürgermeister über die organisatorischen Rahmenbedingungen der Beiratsarbeit. Dazu zählen die Unterstützung durch die Stadtverwaltung, die Zahlung einer Aufwandsentschädigung sowie die Verpflichtung zur jährlichen Berichterstattung gegenüber dem Magistrat.
Darüber hinaus berichtete er über den aktuellen Stand der Planungen zur Sporthalle Eisenkrain. Der Senioren- und Inklusionsbeirat bat um eine frühzeitige Einbindung in den weiteren Planungsprozess und formulierte umfangreiche Anforderungen an eine barrierefreie und inklusive Ausgestaltung der Sporthalle. Diese betreffen unter anderem barrierefreie Zugänge, ausreichende Parkmöglichkeiten, geeignete Leit- und Informationssysteme, behindertengerechte Sanitäranlagen, Sitz- und Ruhegelegenheiten sowie ein umfassendes Beschattungs- und Zugangskonzept.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war die mögliche Entwicklung des Grundstücks in der Brüder-Grimm-Straße 2. Der Vorschlag, dort perspektivisch das Haus der Begegnung anzusiedeln, wurde vom Beirat ausdrücklich begrüßt und soll in einem kommenden Workshop weiter vertieft werden.
Nach Übergabe der Sitzungsleitung an die neu gewählte Vorsitzende stellte die Verwaltung die Agenda für einen Workshop vor, der unter anderem die Planung eines Grillnachmittags für Seniorinnen und Senioren umfasst. Der Beirat stimmte der Planung zu.
In den kommenden vier Jahren wird sich der Senioren- und Inklusionsbeirat weiterhin aktiv für die Belange älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung sowie für eine inklusive Stadtentwicklung in Rosbach vor der Höhe einsetzen.
Veranstaltungshinweis:
Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, findet im Haus der Begegnung eine Informationsveranstaltung mit Patrizia Fleischmann, unterstützt von Bernd Winkler, rund um die Aussaat und Pflege von Tomaten sowie zu anstehenden Gartenarbeiten im Frühjahr statt.

