Züge zwischen Friedberg und Friedrichsdorf sollen verlässlich rollen

Die Bahnverbindung auf der RB 16 zwischen Friedberg und Friedrichsdort muss zuverlässiger sein. Darin sind sich die Stadt Rosbach v. d. Höhe, der Zweckverband Oberhessischer Versorgungsbetriebe (ZOV) und die Hessische Landesbahn GmbH (HLB) einig. Vertreter der drei Parteien trafen sich im November, um gemeinsam Ursachen und Gegenmaßnahmen zu erläutern. Hintergrund war eine Resolution des Magistrates der Stadt Rosbach, in der die Stadträte forderten, die Ursachen der Zugausfälle aufzuklären und Verbesserungen einzufordern.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger benötigen verlässliche Verbindungen. Das betrifft besonders die Berufspendler und den Schülerverkehr. Wir möchten uns deshalb aus erster Hand darüber informieren, was die Hintergründe für die Einschränkungen im Bahnverkehr waren und gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Lösung finden“, teilte Bürgermeister der Stadt Rosbach, Steffen Maar, mit.

Zwischen Juni und Anfang Oktober 2019 war es zwischen Friedberg und Friedrichsdorf vermehrt zu Ausfällen von Zügen gekommen. Als Grund nannte das Verkehrsunternehmen Personalmangel. „Zu der ohnehin schon angespannten Personalsituation im Bereich der Triebfahrzeugführer sind viele Krankheitsfälle dazugekommen. Das konnten wir nicht mehr vollständig auffangen. Wir haben jedoch die vorhandenen Kapazitäten so eingesetzt, dass möglichst Verbindungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten und kein Schülerverkehr betroffen waren“, so Peter Runge, Leiter Geschäftsfeldentwicklung der HLB. Inzwischen habe sich die Lage seit Anfang November wieder deutlich stabilisiert.

Magistrat, ZOV und HLB wollen auch künftig im engen Austausch bleiben, damit die Lage auf der RB 16 auch stabil bleibt.

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