Schwimmbad Rosbach-Rodheim: Ergebnisse der Untersuchungen liegen vor und wurden den Gremien zur Entscheidung vorgestellt und übermittelt

Die Stadt Rosbach v.d.Höhe hat in den letzten Monaten die Voraussetzungen für den Weiterbetrieb des Schwimmbads in Rosbach-Rodheim untersuchen lassen. Dabei wurde die grundsätzliche Machbarkeit des derzeitigen Standorts untersucht. Der Schwerpunkt der Betrachtung lag auf den Themen Parkplätze, Lärmemissionen wegen der Lage im Wohngebiet, fehlende Attraktionen wie Sprunganlagen und weitere mögliche Verwendung des Geländes für andere Nutzungen wie beispielsweise Café, Restaurant, Kinoabende oder Mitternachtsschwimmen.
 
Die Ergebnisse zu der neuen Maßnahmenentwicklung wurden nun dem Magistrat, den Ortsbeiräten, den Stadtverordneten und dem Förderverein „Rettungsschwimmer“ übermittelt. Im Zuge der Voruntersuchungen wurden durch das städtische Baumanagement die baulichen Möglichkeiten am Standort eruiert und die Einhaltung der gesetzlichen Lärmgrenzen durch ein Schallgutachten untersucht.
 
Die Palette der Möglichkeiten reicht von einer reinen Instandsetzung zum Erhalt des Badebetriebs bis hin zur kompletten Erneuerung der ganzen Anlage. Einer weiteren Nutzung des aktuellen Bestandes ohne zusätzliche Nutzung oder Erweiterung der Anlage steht unter schalltechnischen Aspekten momentan nichts entgegen.
 
Insgesamt ist nach aktueller Einschätzung eine reine Sanierung im Bestand möglich, die Genehmigungsfähigkeit von Erweiterungen (Sprungturm, gastronomische Einrichtungen etc.) ist mit dem Kreisbauamt im Einzelfall abzustimmen und ggf. dann erforderliche Schallschutzmaßnahmen und/oder Stellplatznachweise sind zu prüfen.
 
Im nächsten Schritt müssen sich die politischen Gremien sowie der Förderverein „Rettungsschwimmer“ mit den genannten Voraussetzungen befassen und die gewünschte Entwicklung (Sanierung im Bestand oder Erweiterungen) beschließen. Diese kann dann von der Verwaltung umgesetzt werden. Hierzu wird dann ein Planungsauftrag erteilt, entsprechende Mittel wurden in den Haushalt 2019 eingestellt.

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