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Wie funktioniert die Rattenbekämpfung?


In der vergangenen Zeit wurde ein vermehrtes Rattenvorkommen durch Rosbacher Bürgerinnen und Bürger gemeldet. Mit einem Schädlingsbekämpfer wurde besprochen, dass die milde Witterung die Aktivität und Population der Ratten begünstigt. Es gibt hessenweit zurzeit keine Rattenplage, die Ratten gehen wegen dem Temperaturanstieg aus der Kanalisation heraus und draußen auf Nahrungssuche. „Trotzdem sind es Schädlinge und wir nehmen die Situation sehr ernst.“, erklärte Bürgermeister Maar.

„Die professionelle Rattenbekämpfung ist bei der Stadt Rosbach vor der Höhe eine ganzjährige Daueraufgabe und wird im gesamten Kanalnetz aller drei Stadtteile durchgeführt.“, erklärt Fachbereichsleiterin Anja Föh-Warzecha. Dabei wird zunächst im gesamten Kanalnetz der mögliche Befall festgestellt. Bei Befallsfeststellung werden in den betroffenen Bereichen spezielle, überstausichere Köderboxen mit Giftköder im Kanalnetz ausgelegt, so dass diese gezielt bekämpft werden können. Auch oberirdisch werden bei Meldung Köderboxen ausgelegt. Diese sind jedoch besonders gesichert und mit Warnhinweis beschriftet.

„Auch in der nächsten Zeit werden wir gezielt weitere Köder auszulegen, wenn uns Rattenvorkommen gemeldet werden.“, sagte Maar. Bei der Stadtverwaltung können Stellen mit Rattenbefall (möglichst mit genauer Ortsbeschreibung) gemeldet werden: Sebastian Briel, E-Mail briel@rosbach-hessen.de , Tel. 06003/822-221. „Sollten Sie weitere Fragen zur Vorbeugung gegen Rattenbefall oder zur Bekämpfung von Rattenvorkommen haben, steht Ihnen gerne Herr Normen Oel (Tel. 06003/829671, E-Mail: klaeranlage@rosbach-hessen.de) zur Verfügung.“, erklärte Frau Föh-Warzecha.

Oberstes Gebot der Rattenbekämpfung sollte jedoch sein, das vorhandene Nahrungsangebot für die Schädlinge so gering wie möglich zu halten. Zur Unterstützung der Rattenbekämpfung möchte die Stadtverwaltung daher alle Bürger sensibilisieren und auf folgende vorbeugende Maßnahmen hinweisen: Ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, Reduzieren Sie Unterschlupfmöglichkeiten am und ums Haus, entsorgen Sie keine gekochten Lebensmittel oder Fleischreste auf dem Komposthaufen, reduzieren Sie die Nistmöglichkeiten, Speisereste sollten keinesfalls über die Toilette und somit über die Kanalisation entsorgt werden. Um hierzu eine Hilfestellung zu bieten, entwirft die Stadtverwaltung zurzeit ein Merkblatt zu dem Thema.