Gewerbeansiedlungen zum Nutzen der Kommunen – Gewerbepark Dickmühle

"Die vorschnellen Einschätzungen und Überhöhungen der Friedrichsdorfer Grünen sowie der dortigen FWG sollten doch bald mal den Gesprächen über eine sinnträchtige Entwicklung zum Nutzen beider Kommunen und der Region weichen", staunt der Rosbacher Bürgermeister Thomas Alber über die Kommentierungen der beiden politischen Vertreter aus der Nachbarstadt. Mit der Entwicklung des Gebietes in der Gemarkung Rodheim wird kein Neuland in der Planung betreten, vielmehr werden benötigte Arbeitsplätze in der Region entwickelt. Rosbach v. d. Höhe bedient mit der Entwicklung der Gewerbegebiete, der Mixstruktur im Neubaugebiet Die Sang mit Miet- und Eigentumswohnungen sowie Doppel- und Reihenhäusern bis hin zum sozialen Wohnungsbau eine breite Bevölkerungsschicht. Gleiches wiederholt sich dann sinnvollerweise beim Spektrum der Arbeitsplätze. Gerade im Bereich der Normalverdiener der mittleren und unteren Einkommensgruppen muss dieser Gleichklang gesichert werden. In Rosbach sind hochqualifizierte Menschen ebenso zu Hause wie Normalverdiener. "Alle müssen in der Region leben, wohnen und arbeiten können", so Alber. Wohnortnahe Arbeitsplätze sichern die Tagesalarmstärken der örtlichen Feuerwehren und das Vereinsleben. Seit Jahren leiden die Vereine darunter, dass nachmittags keine Übungsleiter mehr zur Verfügung stehen, weil sie beruflich auswärts tätig sind.

Alber erinnert daran, dass auch die Häuser und Gewerbebetriebe der Friedrichsdorfer Bevölkerung auf ehedem grünen Wiesen und Ackerland stehen. "Wenn wir die Chance haben, international tätige Unternehmen in einem Branchenmix anzusiedeln, sollten wir dies nutzen und nicht vorschnell Mauern hochziehen. Daher sind wir auch als Erste auf die Friedrichsdorfer Verantwortlichen in Rathaus und Ortsbeirat zugegangen", würde sich der Rathauschef über interkommunale Gesprächsbereitschaft freuen anstelle einer reflexartigen Abwehrhaltung der Grünen und Freien Wähler der Nachbarstadt.

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