Das Sang-Center für alle Generationen

Erster Spatenstich für das Herzstück des neuen Quartiers in Rosbach erfolgt

Wetteraukreis (pdw). In Rosbach entsteht im Neubaugebiet „Die Sang“ ein neues Quartier, am Rande und doch mittendrin: das „Sang-Center“. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Bürgermeister Thomas Alber waren eingeladen, gemeinsam mit Investoren und Partnern des Bauvorhabens den ersten Spatenstich zu vollziehen.

Das neue Quartier ist eine Durchmischung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, freien Flächen und Erholungszonen. Am Rand des Baugebietes, an der Landesstrasse 455 gelegen, wird auf einem knapp 9000 Quadratmeter großen Grundstück in einem L-förmigen Komplex eine neue Mitte für das neue Quartier entstehen. Im Zusammenspiel von betreutem Wohnen, einer Tagespflege für ältere Menschen und einer vollstationären Altenpflegeeinrichtung, Nahversorger, Bäckerei, Friseur und Apotheke werden Wohn- und Lebensqualität neu definiert.

Bürgermeister Alber betonte, dass es sich bei dem GHI-Komplex um das Herzstück des Neubaugebietes Sang handelt. „Die Entwicklung des Baugebietes war über Jahrzehnte beabsichtigt, nun entsteht ein eigenes Quartier für Alle mit Nahversorgung, Kita und betreutem Wohnen, Leben im Eigentum und zur Miete, in Wohnungen oder Häusern und bietet damit sowohl hinsichtlich Alters- als auch Einkommensgruppen eine breite Palette an Lebensraum. Die Mischung der Wohnformen mit seinen vielen Grünflächen, seiner eigenen Versorgungsstruktur, die Nähe zum Wald und der unmittelbare Anschluss an die Verkehrswege machen dieses Baugebiet besonders. Das Gesamt-Bauvolumen des Baugebietes liegt mittlerweile bei 150 bis 200 Millionen Euro“, so Alber.

„Das geplante Quartier, und insbesondere das „Sang-Center“ hier in Rosbach zeigt, dass wir in der Stadtentwicklung auf einerseits eine Durchmischung der Gebäude, anderseits aber auch auf die Durchmischung der Generationen setzen sollten“, findet auch Sozialdezernentin Becker-Bösch. „Oftmals haben Neubaugebiete, die zu Beginn nur mit jungen Familien und ihren kleinen Kindern starten, im Laufe der Jahre Schwierigkeiten mit der bestehenden Infrastruktur aufgrund der gleichförmigen Altersstruktur.“

Für die ältere Generation entsteht ein Seniorenheim mit 84 stationären Pflegeplätzen sowie 22  seniorengerechten Wohnungen, außerdem bietet die Betreiberin der Apotheke, Frau Dr. Monika Trütschel, ein Medikationsmanagement für das Pflegeheim an.

„Wohnen ohne oder mit Betreuung: ambulante Pflege, Tagespflege und Altenpflegeeinrichtung – kommt dies alles aus einer Hand, ist es das bestmögliche modulare Angebot für das Älterwerden. Meine Intention ist schon immer, dass der Grundsatz „ambulante vor stationärer Hilfe“ konzeptionell nachhaltig umgesetzt wird. Herr Neumayer, als einer der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Menetatis, hat mir heute versichert, dass wir  während der nächsten Monate der Bauphase im Gespräch bleiben“, so Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. „Ein Miteinander von Alt und Jung, ein Treff beim Bäcker, all das ist der beste Ansatz, um das Neubaugebiet zu einem echten lebendigen neuen Quartier werden zu lassen.“

Die Baugenehmigung für das 32 Millionen teure Vorzeigeprojekt „Sang-Center“ am Ortseingang wurde letzte Woche erteilt und nun startet die konkrete Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung. Der Baubeginn ist im Sommer geplant und die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.

Eine weitere Besonderheit bei dem Projekt ist ein Nahwärmekonzept, umgesetzt von den Stadtwerken Gießen: Alle Investorenprojekte werden durch das im Gebäude der GHI untergebrachte Blockheizkraftwerk versorgt und dieses wird mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben.

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