Abschaffung der Plastiktüte: Penny belohnt Umstieg auf die Mehrwegtragetasche

Um Plastikmüll zu reduzieren, geht der Discounter Penny auch in seinem Markt in Rosbach v. d. Höhe neue Wege: Er schafft dort nicht nur die Einweg-Plastiktüten ab, sondern belohnt seine Kunden mit einer neuen umweltfreundlicheren Permanenttragetasche aus Recyclingmaterial. Pro Einkauf mit dieser Günter Kastenfrosch Sonderedition gibt es einen Rabatt von zehn Cent (ausgenommen Tabakwaren, Verlagserzeugnisse sowie Geschenk- und Guthabenkarten) und das Unternehmen spendet die gleiche Summe an gemeinnützige Institutionen und Vereine.

"Wir begrüßen jegliche Unterstützung, die der Handel Bürgerinnen und Bürger bietet, um von Einweg-Plastiktüten auf Mehrwegtragetaschen umzusteigen", sagt  Rosbachs Bürgermeister Thomas Alber. "Denn für viele Menschen, die bisher an der Kasse zur Plastiktüte griffen, wird der Einkauf zunächst komplizierter. Sie müssen im Voraus daran denken, wie sie die Produkte nach Hause bringen." In einem Berliner Penny-Markt Mitte Februar lobten auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen die bundesweite Initiative des Discounters.

"In allen 2.150 Penny-Märkten deutschlandweit verkauften wir bisher pro Jahr 62 Millionen Plastiktüten. Das ist nun Vergangenheit", sagt Dirk Brandt, Bezirksleiter von Penny. "Nun wollen wir unsere Kunden gezielt ermuntern, die besonders umweltfreundliche Permanenttragetasche aus Recyclingmaterial zu nutzen. So wird jeder – im wahrsten Sinne des Wortes – zum Träger des Umdenkens beim Einkaufen."

Mit dem Ende der Plastiktüten können Penny-Kunden nun zwischen der Penny Papiertragetasche (Verkaufspreis: 0,10 €), der Penny Permanenttragetasche (Verkaufspreis: 0,99 €) und der Penny Baumwolltragetasche (Verkaufspreis: 1,49 €) wählen. Bereits am 7. Dezember 2016 hatte der Discounter den Bezug von Plastiktüten gestoppt, damit lediglich die bereits produzierten Plastiktüten noch abverkauft werden. Je nach Lagerbestand des jeweiligen Marktes wird dies in den kommenden Wochen der Fall sein.

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